und ab ins Wasser..

Ja der finale Monat August steht im Zeichen der Entlohnung für alle Mühen aber gut davor noch ein paar Schritte..

Eine kleine Reparatur im Dach musste erfolgen da die tragenden Streben etwas rott waren. Hier einfach das rotte Holz ausgesschabt, mit Epoxy aufgefüllt und neu gestrichen..

Die Teleflexanlage wird installiert.

Das Prinzip ist relativ simpel. Durch die Drehbewegung am Steuerrad schiebt oder zieht eine Kette eine Stange auf und zu. Diese hab ich mit einem Wantenspanner am Ruder verbunden und mit einer Mahagoniverschalung versehen. Da die Verschalung nach hinten offen ist, wurde mit einem Stück Gummi der Einschnitt abgedichtet.

Der Bootsrumpf wurde von innen mit ca 4 Liter Leinenöl aufgefrischt. Hier hab ich einfach mit einer Stoffwalze auf Rolle das Öl verteilt.

Die ersten Lackschichten wurden auf dem Rumpf aufgetragen.  (120er Schleifpapier dann erste Schicht verdünnt, 600er Schleifpapier zweite Schicht unverdünnt)

Die Verbindung zwischen Kiel und Rumpf wurde aufgespachtelt sowie wurde der komplette Unterwasserbereich einmal auf glatt gezogen.

Das Namensschild fand seinen Platz. Das ist auch ganz einfach mit einem 3D Drucker angefertigt und wurde im Goldton lackiert.

Die große Stunde ist gekommen. Einen zweiten Versuch hätte es dann für dieses Jahr nicht mehr gegeben da einfach die Temparaturen nicht mehr eine solche Spitze erreicht hätten um einen schnelle Trocknung zu bewirken. Zum Glück ist Brise nun tatsächlich 100% dicht. Jetzt nur noch ein paar kleine elektrische Spielereien und die Segelanlage aufbauen aber dazu mehr im nächsten Monat.. glaub reicht auch für einen Monat erstmal so 😀

  putty

Jetzt wird hübsch gemacht :)

Nachdem nun feststand das das Harz gut aber nicht genug war ging es erstmal ans aufmachen. So wurde ringsum Kiel und Antrieb aufgefräst und trocknen gelassen.

Die Aufgabenliste war aber ja noch lange nicht fertig .. so ging es ans aufpolieren aller Bronze und Metallteile. Hier empfiehlt sich bei starker Verschmutzung erstmal mit Schleifpapier (80 – 600) anzuschleifen und danach erst mit Metallpolitur zu polieren. Hier ist weniger auch mehr so sollte man mit kleinen Portionen Teilflächen polieren anstatt alles auf einmal.

Da das Ruder beim Lagern auf dem Priwall von einem Traktor überfahren wurde (echt jetzt..  war ich sauer ..) und nun sich so ziemlich dahin bog wofür es nicht gedacht war, ging es ans zurück biegen.

Ganz klassisch mit Spanngurt in die richtige Richtung gezogen. Hatte ich bis zum kranen/antifouling streichen auch so gelassen.

Ja der Monat war dann auch wieder gut .. Eben noch ein bisschen Klarlack und die Wasserlinie wieder neu setzen.. und das wars dann auch schon für den Juli 🙂

Badetag und andere Scherze !

Die Rechnung für das Harz war dann auch einmal Grund Brise zur Probe kranen zu lassen.  Einfach wenn es jetzt nicht funktioniert dann brauch es auch nicht mehr.

Das Resultat war aber teils erfolgreich. Klar bestand eine sehr geringe Chance das das Schiff mit dem letzten Harz doch hätte dicht sein können aber gut man kann nicht alles haben 🙂 Vielmehr überzeugte Brise mit enormer Stabilität da anderst wie bei anderen Schiffen im Kran es weder knirschte noch quietschte.

Gut das neue Harz wurde dann bestellt und weiter ging es nun mit dem aufwerten.

Mitunter ging es in der Bootsküche deutlich voran. Das Ceranfeld wurde angeschlossen sowie bekam der Kühlschrank seinen Platz.

 

Da ich zum Reisen den Mast von Hand legen möchte wurde dieser im Vorfeld von mir schon gekürzt. Jetzt galt es wieder auf die alten Bohrungen für die Mastauflage zu gehen.

 

Der Mast wurde zum aufstellen vorbereitet..

..angesetzt (psst das wird gerade von einem Schrubber gehalten :D)..

.. und aufgestellt. Doch jedesmal ein traumhafter Anblick wenn der Mast hoch steht.

Da das Dach durch das ständige Abplanen doch etwas gelitten hatte, bekam es auch gleich ein kleines Makeover. Alle aufgeplatzten und angelößten Lackstellen sowie Verschmutzungen wurden vollständig entfernt.

Für eine glatte Oberfläche wurde gespachtelt und in Form geschliffen. Hierfür erst mit groben Schleifpapier beginnend von 40 aufsteigend bis hin zu 600er.

schon die erste Lackschicht verhilft zu einem rein glänzendem Weiß. Hierfür verwendeter Lack Epifanes 2K Bootslack auf polyester Basis. Gibt es auch fast Gratis 😀

Das war dann auch mal der Juni mit Vollgas vorraus 🙂

Dem Lackör ist nix zu schwör :D

.. ist das Motto für den Mai ergo..

.. einmal alles demontiert was ging. Von der Vorgehensweise her war dieser Schritt einfach da alle Teile bereits mehrfach Lackschichten erhalten hatten so musste ich lediglich mit einem 600er Schleifpapier einmal komplett anschleifen und entfetten so das die neue Lackschicht aufgetragen werden konnte. Hierfür habe ich mich an Epifanes Klarlack bedient da dieser, wenn auch teuer, doch ein sehr guter Bootslack in seinen Eigenschaften der Aushärtung und Glanz ist.

Um nun am Rumpf zu lackieren müssen alle Borddurchlässe und sonstige Metallstücke wieder ans Schiff angebracht werden.

Die drei „Neuen“ die sich bei der Demontage nicht mehr retten ließen 🙂

Die Ansaugung für den Motor musste aber gerettet werden da der Stutzen eine Spezialanfertigung ist. Hier empfiehlt sich wirklich etwas rohe Gewalt so habe ich das überstehende Gewinde erst mit der Flex aus dem Schiff geschnitten und anschließend mit Bohrer und einem stabilen Schraubenzieher aus dem Gewinde gedreht. Da ist Wd40 o.ä auch machtlos.

Die Scheuerleiste für den Vorsteven findet wieder seinen Platz.

Eine kleine Besonderheit am Mai war die Restaurierung eines Bordlichtes das original 1936 so verbaut wurde.

Die Kabel hierfür wurden natürlich noch anständig versteckt. Die Lampe muss aber mit dem Fahrtlicht verwandt sein da sie enorm Saft zieht. Aber gut antike Deko eben 🙂

Auf geht´s in die letzte Runde

Der Winter mit seinen kalten Temperaturen neigt sich langsam dem Ende und lässt wieder Platz für Arbeiten am Freien. Wird auch Zeit..

Der letzte Stand war das Brise zu 5/6 fertig laminiert war, die Elektronik eine Grundsanierung erhalten hat, der Umbau von Schwertkasten auf Kiel erfolgte und so ziemlich alles rotte aus dem Boot entfernt wurde.

So dann direkt ans Werk und erstmal das Ladegerät angeschlossen.

Da Brise nun ein Steuerrad bekommen soll, muss ein Fahrstand her. Anderst wie bei den anderen Bodenplatten , was ich irgendwann mal nachholen darf, habe ich bereits einen Wellenschutz verbaut. 

Macht für den ersten Anblick keinen schlechten Eindruck. Das wird noch eng mit der Installation da die elektrische Leitung für die Tankanzeige, die Schaltung und Steuerrad  jeweils mit Bowdenzügen und Teleflex seinen Platz finden müssen. 

Nachdem mir Brise in meiner ersten Saison so mehrfach das Becken zertrümmert hat sollte es diesmal um einiges bequemer werden. Der Sitz ist aus einem plastik Ikea Stuhl den ich mit Stichsäge und feinem Blatt passend zugeschnitten und auf eine Holzkiste mit Gummipuffern verschraubt hab. Die Ränder wurden schon mal grob in Form geschliffen.

Innen ging es dann schonmal mit der Küchenzeile los. Hier für mich ein persönliches Highlight .. das Ceranfeld 🙂

Die Etagen der Küchenzeile erhalten noch einen stützenden Fuß sowie werden die Frontseiten mit Zierleisten verdeckt. 

Für den April schon ein guter Anfang da auf allen Baustellen schon die ersten sichtlichen Fortschritte entstanden sind was doch motiviert 😀

Mit etwas mehr Glanz bitte :D

Ich muss zugeben es klingt etwas verrückt solange auf einem Holz mit Öl und Ace rumzupolieren bis es eine glatte und damit wasserfeste Schutzschicht erhält aber es funktioniert 😀

Die linke der drei Abdeckungen wird später mal neue Teakstäbe erhalten aber für die Grundsanierung reicht das erstmal. Die rechte Abdeckung hat heute die erste und zweite Schicht Öl erhalten und darf jetzt trocknen

Hier hab ich folgenden Ablauf gewählt und kann diesen so auch wieder empfehlen.

Mit 40er Schleifpapier das Holz sauber schleifen

Mit Druckluft puttygen , Lappen und Aceton das Holz reinigen

Auf Schadstellen prüfen

Rotte Stellen werden ausgehobelt und bei bedarf mit einer leichten Schicht Polyiesterharz bedeckt (Falls die Schadstelle nicht zu groß sein sollte sonst Wechsel des betroffenen Holzstückes)

Die erste Schicht Leinenöl wird mit etwas Aceton angemischt und zügig ins Holz eingerieben

Die zweite Schicht Öl wird nach 10 Minuten aufgetragen und das Holz wird gesättigt aufgefüllt

Nach zwei Tagen wird das Holz abgerieben und mit einem 600er Schleifpapier (Kein Naßschleifen) fein angeschliffen (Die Holzfaserspitzen werden gebrochen)

Im immer wiederholenden Ablauf wird das Öl trocken abpoliert und neu aufpoliert so das kein Ölfilm auf dem Holz ensteht.

Mit etwas Ausdauer kann man so dem Holz eine Schutzschicht verleihen die vielleicht nicht die Stoßfestigkeit von Klarlack aber dafür einen höheren Schutz vor Schimmel und rottem Holz bietet. Ein Motivationstipp.. Es wird erst richtig stumpf bevor es glatt wird 😉

So das Holz muss ja glücklicherweise nicht überall glänzen aber der kiel hatte das dringend nötig ?

Ich hätte beschwören können das Holz hat gerülpst als ich den ersten Schwung Öl aufgetragen hab…

Ja da muss ich mich auch noch damit durchschleichen das der komplette Innenraum einmal satt geölt wird um ein gammeln des Holzes zu vermeiden.

Die Auflage für die Bodenbretter war leider nicht mehr zu retten und musste komplett ersetzt werden. Wie üblich gepropft…

 

Auf die neue Schlafkoje freu ich mich auch schon und hab passend hierfür die Matratzen schon umgenäht.

Damit sollte sich die Liegefläche verdoppeln jetzt muss nur noch der (ausfahrbare?) Bettkasten noch angefertigt werden.

Etwas was ich so beiläufig für mich bemerkt hab, ist der Punkt das dieses verrückte Bild eines fertigen Boots Stück für Stück näher rückt und ich es kaum erwarten kann es fertig zu haben 🙂

 

Kleinkram macht auch Mist

Ich hatte gehofft das Jahr 2018 nochmal Boot fahren zu können aber leider rutschte die Prognose immer mehr in das nächste Jahr. Der Rumpf ist im allgemeinen in einem top Zustand. Leider hat es aber trotzdem an jeder Ecke kleine Macken die das Laminieren ausbremsen.  Also Aufgabenliste erstellen und los gehts..

Der Spiegel hatte an der oberen Halterung einen Bruch sowie waren die Schraubenlöcher zu groß gesetzt – was den Bruch erklären könnte.

Erstmal anständig freilegen und das rotte vollständig entfernen.

 

Nachdem die Schadstelle mit Aceton gereinigt wurde, wurde mit einer Epoxydharz / Holzmehl – Mischung die Bohrlocher sowie die ausgerissene Stelle aufgefüllt.

Die Schraubenlöcher werden für die Aufhängung neu gesetzt.

Nachher beim Aufpolieren wird man vom Kit nichts mehr sehen. Nachdem die Oberfläche fertig aufgearbeitet ist, wird die Aufhängung mit marinefähigem Silikon eingeklebt sowie werden mit zwei Sperrhölzern von innen die beiden Aufhängungen des Ruders miteinander verbunden. Das sollte genug Stabilität verleihen das der Bruch lediglich der Optik verweilt.

Zum Lack auftragen aber bereit 🙂

 

Einmal laminieren bitte 1v2

Ja nachdem Brise jetzt so schön saubergeschliffen ist, kann ich mit den ersten Lagen Laminat beginnen. Ich habe das vorher beruflich auch schon ein paar Male gemacht aber nie in so einem Größenumfang. Da spielt Zeit, Motivation und Investion auf einmal eine große Rolle. Bei der Auswahl des Harzes habe ich auf eine ganz einfache Grundregel gesetzt. Es soll extrem stabil und pflegeleicht bleiben. So kam ich nur auf das Material Epoxyd Harz da dieses mit seiner Handhabung um ein vielfaches einfacher zu verarbeiten ist als andere Harze. Unterschiede zu Polyester Harz gibt es als Beitrag wenn es interessiert 🙂 Die Verarbeitung von Laminat in solch einem Verfahren erfordert eine genaue Abfolge und Vorbereitung. Das Laminieren sollte niemals alleine erfolgen. Als Faustregel hab ich hierfür gelernt sobald du ein Material verarbeitest das eine zweite Komponente erfordert… sprich ein reaktives Material dann Achtung da es Gase aus der Reaktion absondert die ohne Schutzkleidung höchst giftig sind und Ohnmacht oder Schwindel auslösen könnten. Den Kiel habe ich mir dann als erstes vorgenommen. Von unten wurde mit einer Epoxy-Holzmehlmischung die letzten Unebenheiten unterhalb und längs des Kiels ausgebessert und mit 3 Lagen Glasfasermatte a 300g/qm² auflaminiert.
Die Kalfaternähte wurden restlos vom Rumpf entfernt und die Aussparrung hierfür wurde „sauber“ geschliffen. Eine sehr aufwendige Prozedur aber so lässt sich sicherstellen das sich so schnell keine Faulen Stellen bilden.
Sobald die Aussparungen gereinigt und getrocknet waren, ging es über zum Auffüllen der Nähte. Hier habe ich mich folgender Logik bedient und hoffe nicht enttäuscht zu werden.. Ein jemand meinte zu mir das auffüllen mit reinem Kit würde reichen. Ich konnte mir das nicht so recht vorstellen und habe die Theorie erweitert indem ich einmal komplett zur Bordwand hoch alles mit Leisten und Kit aufgefüllt habe. So soll die Spannung im Holz bleiben und zur Not bricht das Kit nicht ein da es noch einen Holzträger durch die Leisten als Widerstand hat.
Nachdem die Fugen verklebt und verkantet sind habe ich mit Teilstücken angefangen die Glasfaserlagen aufzulegen. Für den Oberwasserbereich habe ich mich ebenfalls für eine 300g Matte in einer Lage entschieden da ich diese noch nachschleifen möchte und Dank der Stärke auch kann um dem Rumpf eine glatte Oberfläche zu geben. Ein kleines Beiwort zum Thema Glasfasermatte. Wenn man Glasfaser ohne Kanten verkleben möchte dann reißt man mit einem kammförmigen Gegenstand die Fasern am Rand aus. So kann Glasfaserriß auf Riß gelegt und geklebt werden ohne befürchten zu müssen das die Fläche instabil wird.
Jetzt braucht es die genaue Verarbeitungsroutine sonst wird es nix. Harz, Härter, Waage, Spachtel, Mixbecher, Verarbeitungsbecher, Rollen, Aceton, Entlüfterrolle .. Ja Koffein und Musik. In wiederkehrender Reihenfolge ging es jetzt ans Abwiegen des Harzes a 150g (Zu hohe Anmischdosen werden zu heiß und hinterlassen ein brüchiges Harz). Das angemischte Harz wurde mit einer Rolle auf der zu bearbeitenden Stelle aufgetragen. Im nächsten Schritt wurde die Matte auf die gewünschte Position gelegt und mit der Rolle und Harz erneut „einmassiert“. Es ist wichtig Blasenfrei zu arbeiten da Blasen Instabilität in der Harzstruktur erzeugen. Hierfür fährt man vorsichtig mit einer Entlüfterrolle/walze über die Matte aber so das die Matte getränkt bleibt. Da es die Temparaturen zugelassen haben, habe ich lediglich zum nachhärten mit einem Fön die klebrigen Stelle erhitzt. Hier gilt zu schnelle Hitze macht das Harz fester aber brüchiger. Weniger Hitze lässt es in der Form flexibler aber dafür härter.
So sieht dann auch der aktuelle Stand vom Laminieren aus und ich nehm gerne jetzt erstmal die Winterpause in Kauf und verpasse dem Kajütraum ein Makeover 🙂

Ein neues Gewicht muss her

Ja in irgendeinem Beitrag hab ich das glaub ich auch mal beschrieben was ich doch von dieser tollen.. modernen.. wasserdichten .. Schwertkastengeschichte halte .. Furchtbar.. ein „Volllaminieren“ des Schwertkastens wollte ich mir dann doch nicht antun zumal ich herausgefunden hatte das Brise auch ohne ausgefahrenes Schwert, segeltüchtig ist. Das Raumersparnis ist enorm und lässt kreativen Platz für einen individuellen Kajütraum.

125kg pure Rückenschmerzen…

Da in meinem Umbauvorhaben nun aber das Schwert in seiner Form mit der aufrecht stehenden Nase so nicht bleiben konnte, flog es kurzerhand von Bord und ich berechnete das Ersatzgewicht.

Ein befreundeter Metallspezialist schnitt mir nach meinem Muster dann ein passendes Stück für meinen Kiel zurecht.

Aus irgendeinem Grund hatte ich beim Schneiden ein leichtes Feeling ala Frankenstein.. „ ..Es lebt.. “ xD

Nach dem Schneiden wurde die Oberfläche grob gereinigt und die Kanten wurden rund geschliffen. (Verharkt sich beim Einlassen weniger)

Ja mit freundlicher Unterstützung vom Bootsbastlerkollegen Andreas ließ sich das Trum dann im Schwertkasten versenken. Zuvor habe ich im Schwertkanal des Schwertes mit einer Hartholzleiste (konisch geschnitten) von oben auf Press gesetzt und beidseitig außen vom Kiel verschraubt. Schraubenlöcher wurden wieder mit Holz verpropft um ein Eindringen vom Wasser zu verhindern. Danach wurde mit einem Leim – Holzmehlgemisch im verschlossenen Schwertkasten in mehreren Abständen aufgefüllt so das sich das neue Gewicht setzen konnte. Das Gewicht an sich wurde mit zwei Edelstahlbolzen am Kiel verschraubt.

Sollte so funktionieren..

 

Aber Jetzt mit Karacho

Ja da habe ich mich so mit Erfolg vor dem großen Schleifen gedrückt. Die Ausrede das Holz muss noch trocknen wurde dann langsam auch lasch also nochmal in die vollen…

Da hatte ich am vorigen Platz schon mal angefangen zu beizen da musste ich trotz Sicherheitsmaßnahmen räumen.

ach stoooop da hatte ich ja noch was vergessen 😉

Da ich eh schon im Innenraum beschäftigt war aber für meine Zwecke deutlich mehr Platz brauche, habe ich gleich mal aufgeräumt und das viel zu schwere, dämmliche .. (das könnte jetzt noch etwas so weiter gehen)..Schwert aus dem Boot geworfen..

Das durfte auch so da Brise nachträglich einen Kiel angebaut bekommen hat und die schwertlänge die sich bemerkbar machte, gerade mal 15cm ausmacht.. da kleb ich mir lieber noch einen balken an bevor ich soviel Platz verschenke 🙂

so wo ging es weiter .. ach ja anstrich entfernen :/

So ging es Stück ..

für Stück ..

..für Stück..

..und grobes Schleifen fertig .. jetzt nochmal alles auskratzen und die Ecken sauber ausschleifen dann kann endlich Matte drauf. Fällt mir auch immer wieder ein das man bei so einem Projekt Beständigkeit ganz neu lernen kann. putty download